Es überblickt ein ca. 3000 qm großes, nach Süden ausgerichtetes Obstwiesengrundstück. Dahinter erstreckt sich – unverbaubar – die Harzlandschaft mit dem Jägerkopf. Nach Norden hin geht der Blick hinüber zum Agnesberg mit dem Schloss und hinunter zur Stadt.
Das große Grundstück bietet reichlich Platz zum Lagern und Spielen. Kinderfreundlich: Die Früchte im Garten dürfen Sie ernten (Äpfel, Birnen, Kirschen, Tomaten). Baumklettern und Leiterbesteigen auf eigene Gefahr. Eine Sandkiste ist vorhanden, an warmen Sommertagen wird ein großes Plantschbecken aufgestellt.
Naturnah: Im September/Oktober ist die Rotwildbrunft zu hören und mit Glück auch zu sehen. Im Winter wurden bis zu 15 Stück Rotwild nahe am die Haus beobachtet. Mit dem Fernglas sind die vielen Vogelarten leichter zu bestimmen. Bei Nässe und Regen können auf den Wegen oft Feuersalamander entdeckt werden (bitte nicht mitnehmen, sie stehen unter Naturschutz und gedeihen in Gefangenschaft auch nicht).
Im Jahr 1995 schlossen wir die Sanierung des Hauses und den Umbau in zwei Ferienwohnungen und eine Hausmeisterwohnung ab. Seitdem können wir auf eine große Zahl von Wiederholungsbuchern, quasi Stammgästen, zurückblicken. Das bestärkt uns in der Annahme, dass wir hier nicht nur ein preiswürdiges Angebot für Familien, sondern auch ein attraktives Angebot für naturliebende Individualisten und Kleingruppen geschaffen haben.
Alle Wohnungen haben ihre eigene Haus- bzw. Wohnungstür. Es gibt eine Zentralheizung und Heizkörper mit Thermostat-Ventilen in allen Räumen. Die Wohnung Uhlenflucht verfügt außerdem über einen Kamin.
Elektrische Heißwasser-Durchlauferhitzer in den Küchen und Bädern sowie im Kinderzimmer Uhlenflucht.
Zu beiden Ferienwohnungen gehört jeweils eine eigene, windgeschützte Südterrasse mit Mobiliar und Grill.
Haustiere sind erlaubt, wenn sie entsprechend erzogen sind und andere Gäste nicht stören.
Das im Dachgeschoss wohnende Hausmeisterehepaar steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie es wünschen.
PKW-Stellplätze für Gäste befinden sich auf dem Grundstück. Das Tor kann über Nacht abgeschlossen werden, doch dies hat sich bisher als unnötig erwiesen.
Im Übrigen finden Sie in den Ferienwohnungen viel Informationsmaterial und Vorschläge für erprobte Wanderungen, die zum Teil direkt am Haus beginnen:
Sie erreichen fußläufig von uns in Minuten den Ernst-Moritz-Arndt-Weg, den Kaiserturm, das Gasthaus Armeleuteberg und die „Harburg", sowie natürlich das Bollhasental und das Zwölfmorgental.
Der Wernigeröder Wildpark, ein Reiterhof und Tennisplätze im Christianental sind schnell zu erreichen.
Nächstgelegene Bahnstation: Westerntor am Rande der Wernigeröder Altstadt, wo Sie in die Harzquerbahn mit ihren historischen Waggons und Dampflokomotiven einsteigen und über Schierke bis hinauf auf den Brocken fahren können.
Zur Architektur des Försterhauses
Das Försterhaus ist ein historisches Gebäude: Es wurde 1927 erbaut und befindet sich seitdem im Besitz der Familie.
Es handelt sich um ein Holzblockhaus auf einem massiven Granitsockel. Für den Sockel wurde zum Teil in den Hang hineingesprengt.
Das Haus wurde von der Christoph & Unmack AG hergestellt, der damals größten Holzbaufabrik Europas. Die Firma war vielseitig, baute z.B. 1924 eine Deutsche Botschaft in Ankara, 1927 ein Gebäude für die B.V.G. in Berlin, sowie Jagdhütten, Ein- und Mehrfamilienhäuser und Baracken. Sie exportierte weltweit. 1930 errichtete sie ein Touristenhotel auf der Zugspitze. Es wurde in der Rekordzeit von 35 Tagen aufgestellt.
Auch unser Haus wurde als vorgefertigter Bausatz nach Wernigerode gebracht und hier aufgebaut.
Chefarchitekt der Firma war damals Konrad Wachsmann, der u.a. ein Sommerhaus für Albert Einstein und Frau entwarf (in Caputh bei Potsdam). 1941 emigrierte Wachsmann, der jüdische Eltern hatte, mit Hilfe der Einsteins in die USA, wo er gemeinsam mit dem ebenfalls emigrierten Bauhaus-Direktor Walter Gropius die General Panel Corporation gründete, die Gebäude in Platten- und Tafelbauweise fertigte.
Bei der Sanierung des Hauses 1995 (u.a. Einbau von Zentralheizung und modernen Bädern), das zu DDR-Zeiten nicht von Familienmitgliedern bewohnt war und erstaunlicherweise nicht zwangsenteignet wurde, und auch bei späteren Renovierungen haben wir uns bewusst dagegen entschieden, Kunststofffenster und dergleichen „moderne" Materialien zu verwenden. Wir lassen Holzfenster anfertigen, die dem historischen Gebäude gerecht werden und verzichten auch auf Anbauten und Fassadenverkleidungen, damit der Charakter des Hauses erhalten bleibt.